Duathlon Östringen 29.9.2018

Die 3. Gehörlosen Duathlon Meisterschaft ist Vergangenheit,aber es war ein voller Erfolg für alle Sportler und
erfreulicherweise mit neuen Gesichtern.
Die Sparte Triathlon wächst und wirbelt die übliche Platzierung etwas durcheinander
 
Das Wetter war bombig- Sonnenschein pur ,aber nicht zu warm…..Ideale Bedingungen für alle
Einige Absagen haben die Veranstaltung nicht getrübt sondern den anderen Sporterln eine Chance gegeben
 
Bei den Männern gewann Thomas Göpfert vor Phillip Eisenmann und dem letztjährigen Titelverteidiger Thomas Suslik
Göpfert, der aus dem Leichtathletik kommt,hat den schnellen Triathleten keine Chance gegeben.
Bei den Damen gewann Barbara Brummer vor Anette Grieger, Marina Rosnik startete ausser Wertung –Schade-
Marina war die schnellste Frau
 
Bei den Senioren gewann erwartungsgemäß Martin Koppe ,es folgte Volker Marks und Neuzugang Dimitri Steinmetz
Der Highlight dieser Veranstaltung war das Radfahren… Radeln ,quer durch den Wald mit einigen Singletrails Passagen u eine Fahrt durch die Tongrube- schaut dazu die Bilder an …gigantisch ….Wie ist es dort zu fahren bei Regen und Matsch…?
 
 
Gute Frage ?
Wir freuen uns schon jetzt auf das neue Jahr , wieder Crossduathlon in Östringen
Wir arbeiten daran und die ,die dabei waren freuen sich sicherlich schon drauf

Bericht über die 4. Deutsche Gehörlosen-Meisterschaft am Chiemsee

Die Gehörlosen Triathleten waren wieder am Chiemsee zur Deutschen Triathlon Meisterschaft 2018

Am Wochenende 23/24. Juni 2018 fand in Chieming die 4. Auflage der Deutschen Gehörlosen Meisterschaft in Triathlon über die Olympische Distanz statt. Desweitern gab es noch eine Volksdistanz-Wertung über Einzel und Staffel.
Der See hatte sich noch nicht beruhigt, somit verzögerte sich der Start um einige Minuten. Endlich erklangen die Böllerschüsse und der Chiemsee tobte. Das Schwimmen fiel den meisten der 24 Einzel- und 18 Staffelschwimmer schwer.
Am schnellsten kam Deichsel Kilian (Young Boys- 7.37 Minuten) aus dem Wasser, gefolgt von Thomas Suslik (Speed Boys – 8:57 Minuten) und Martin Koppe (Fast & Deaf – 9:57 Minuten). Geschwind übergaben sie die Chips den wartenden Radfahrer und sie sausten los. Die Reifen wurden sehr heiß von Jens Preißner (GSBV Halle Saalebiber – 32,06 Minuten) und Gerrit Besselink (Speed Boys – 32,50 Minuten).
In Führung blieben die Young Boys aufgrund der überragenden Schwimmzeit von Deichsel Kilian.  Maximilian Klieber konnte den Chip in Führung liegend an Kilian Deichsel übergeben und er lief dem Sieg in 25,27 Minuten entgegen.
Sehr schnelle Beine hatte Benjamin Heese (Fast & Deaf – 23,48 Minuten), gefolgt von Lars Krug (Deaf-Killerwiesel – 25,05 Minuten) und Deichsel Kilian (Young Boys).
Erster Platz erreichten somit die Young Boys mit Kilian Deichsel und Maximilian Klieber. Zweiter wurden die Speed Boys mit Thomas Suslik, Gerrit Besselink und Volker Marks. Dritter waren die Triathlon Deaf King mit Andreas Pfab, Markus Posset und Daniel Sessel.
Die 24 Einzelstarter kämpften sich genauso durch das bebende Wasser und als schnellste Schwimmer kam Katrin Hanke (GBF München – 9:49 Minuten) aus dem Wasser. Die Zweitschnellste war ebenfalls eine Frau, Alexandra Merkel (GTSV Essen – 10:20 Minuten). Das wird den Männern nicht gefallen. Die drittschnellste Person ist wieder eine Frau… Natascha Laier (RWB Essen) mit 11:40 Minuten.
Die schnellste Person auf dem Rad war Natascha Laier (RWB Essen – 35:31 Minuten), dann rollte Stephan Schäfer von GSV Düsseldorf mit 35:59 Minuten in die Wechselzone, beide in Führung liegend.
Dritter bei den Herren wurde Daniel Walter (GSC Bodensee) mit einer Gesamtzeit von 1:23:49 Stunden. Stephan Schäfer (GSV Düsseldorf) gewann die Volksdistanz mit 1:23:04 Stunden.  Nach einer großartigen läuferischen Leistung (24:53 Minuten) und Aufholjagd konnte Christopher Prietze (SSF Bonn) sich an die zweite Stelle setzen mit 1:21:49 Stunden.
Ebenso dramatisch war es bei den Damen: Katrin Hanke blieb Natascha Laier auf Tuchfühlung. Nach dem Radfahren trennten die beiden nur 7 Sekunden. Natascha Laier (RWB Essen) hatte mehr Energien und erreichte das Ziel nach 1:22:26 Stunden.  SIE IST SCHNELLER ALS DIE MÄNNER!!!!

Zweite wurde Katrin Hanke mit 1:25:57 und ihr folgte Stefanie Mesenich mit 1:32:54 Stunden.

Am Sonntag war keine Spur vom chaotischen Wetter des Vortages zu sehen. Der Chiemsee war spiegelglatt und der Start der gehörlosen Triathleten konnte planmäßig losgehen.
Vier Frauen und fünfzehn Männer gingen an den Start und kämpften um den Titel Deutsche Meister.
Die dreimalige Deutsche Meisterin Claudia Platzek (GSV Bayreuth) sprang nach 29:05 Minuten aus dem Wasser. Sie ließ sich auch beim Radfahren nicht überholen und überquerte nach 1:22:25 Stunden Radzeit die Linie zur Wechselzone. Läuferisch war sie nicht sehr stark, gab die Führung natürlich nicht aus der Hand und kam nach 2:55:57 Stunden Gesamtzeit ins Ziel. Deutsche Vizemeisterin wurde Barbara Brummer (GBF München – 3:05:35 Stunden) vor Gabriele Echle (GSV München – 3:09:09). Bettina Kronemann (GTSV Frankfurt – 3:35:12) vervollständigte das Quartett.
In der Altersklassenwertung AK45 waren 7 Männer unterwegs. Volker Marks (GBF München – 27:13 Minuten) lief als erster aus dem Wasser, hinterher kamen Martin Koppe (GSV Bielefeld – 28:06 Minuten) und Gerrit Besselink (GSV Münster – 28:50 Minuten).
Auf dem Rad war Martin Koppe nicht einzuholen mit 1:08:55 Stunden. Es entstand ein Dreikampf, denn auch Volker Marks und Gerrit Besselink waren die besten Radfahrer. Läuferisch waren alle drei Männer ebenfalls die besten drei und unter einer Stunde. Somit war es klar, wer auf dem Treppchen stehen könnte.
Deutscher Meister wurde Martin Koppe mit 2:33:31 Stunden, Vizemeister Volker Marks benötigte 2:38:57, während Gerrit Besselink nach 2:49:50 die Ziellinie überquerte.
Die Mission der Männer unter 45 war klar: Die Jagd auf Kilian Deichsel (GSV Bayreuth).
Wie es zu erwarten war flitzte Kilian Deichsel nach 22:01 Minuten aus dem Wasser. Thomas Suslik (GSV Schwerte – 26:04 Minuten) und Philipp Eisenmann (GBF München – 34:47 Minuten) sahen Deichsel nicht mehr in der Wechselzone.
Auf dem Rad gab es keine Überraschung. In Führung bleibend radelte Kilian Deichsel 1:08:55 Stunden. Thomas Suslik mit seinen 1:09:02 Stunden und Philipp Eisenmann 1:11:23 Stunden müssen sich nicht verstecken.
Suslik Thomas konnte läuferisch den Deichsel Kilian einige Minuten abnehmen und kam nach 43:34 Minuten und 2:22:16 Gesamtstunden ins Ziel. Dritter wurde Philipp Eisenmann mit 2:36:26 Stunden. Deutscher Meister und zum Dritten Mal wurde Kilian Deichsel.
siehe Ergenisse:  Volksdistanz Staffel Olympische Distanz

  Alle Finisher sind Sieger!!!

Mallorca Tri Camp 23.3-31.3.2018

Malle ist nur einmal im Jahr

Wie schade es doch ist, es war wundervoll
Nun von Anfang an…

Die Sportler, die deutschlandweit anreisten, kamen am 23.3 den ganzen Tag verteilt am Flughafen in Palma an.

Es war ein großes Wiedersehen und die Freude auf das bevorstehende Camp riesengroß und sehr erwartungsvoll und alle waren hungrig auf die kommenden Tage…

Der Samstag war wolkenverhangen und regnerisch, in dieser Zeit bekamen wir unsere Rennräder. Da sich das Wetter doch nicht besserte und man bei Regen nicht Radfahren sollte … die Gefahr von Stürzen war zu groß. Natürlich wurde dieser Hinweis akzeptiert und hatten umdisponiert. Wir waren sicherlich nicht faul, Schwimmen und Laufen war somit auf dem Programm.

Sonntag war es vom Wetter her auch noch nass, dunkel und grau. Wir ließen uns nicht demotivieren und füllten unser Sollkonto mit Schwimmen und Laufen auf. Die Anlage ist ein Traum für alle Triathleten.

Wer für sich eine Pause brauchte oder sich verausgabt hat, hatte die Wellness Anlage in Beschlag genommen. Auch Genussmenschen kamen voll auf ihre Kosten.  

Der Montag war nun endlich so wie es auf Malle sein soll…. SONNE PUR….Auf geht’s, die Räder wurden ausgepackt. Da wir wirklich viele Radguides hatten, teilten wir uns nach Leistungsstärke auf.

Da in der Gruppe auch Triathleten/Radfahrer dabei waren, die sonst immer alleine trainieren, haben wir es auf die Reihe gebracht, wie man in der Gruppe fährt, nebeneinander, hintereinander usw. Es verlief ganz gut. Ein kleiner Zwischenfall trübte dennoch unseren Tag nicht.

Wer nicht dabei war, der verpasste einiges: Fahrten durch Gemüsefelder, Obstplantagen, blühende Bäume und die tollen Nebenstraßen, ein Traum eines jeden Radsportlers.

Jeden Abend gab es im Speisesaal des Hotels Las Gaviotas ein großes Hallo. Treffpunkt aller Athleten, viele Gruppen und man hatte sich viel zu erzählen. Natürlich war der Hunger nach dem riesigen Kalorienverbrauch enorm. Es gab für JEDEN etwas, da blieb kein Wunsch offen.

Wir waren nicht nur sportlich unterwegs, sondern hörten uns auch verschiedene Vorträge an, wie zum Beispiel: Mein Leben eines Triathleten, wie kann ich schneller schwimmen? Triathlon und Krafttraining – ist das sinnvoll?

Wir hatten zwei Triathlon-Trainer, die mit uns Schwimmen, Laufen und Radfahren waren, unglaublich nette Männer. Sie gingen individuell auf jeden einzelnen Sportler ein.

Sicherlich war es war nicht immer leicht, da die Kommunikation zwischen den Hörenden und den Hörgeschädigten nicht immer einfach ist. Zum Glück war Claudia Platzek (DGS-Triathlon Mitarbeiterin) anwesend. Sie war jedoch dauerhaft im Einsatz und wurde am Ende des Camps nochmal belohnt und bedankte sich bei allen.

Hier noch die trockenen Zahlen eines Campmitglieds im Durchschnitt:
Schwimmen: ~12.000 m
Laufen: ~35 bis 40 km
Rennrad: 450 bis ~600 km (gesamt 4000 Höhenmeter)
 
 

Bericht über 2.Deutsche Meisterschaft im Crossduathlon Iserlohn

Am 24. September fand in Iserlohn die zweite Deutsche Meisterschaft im Crossduathlon statt. Leider musste der Frauenwettkampf abgesagt werden, da sich nur eine Teilnehmerin gemeldet hatte.
Es gab kurzfristig viele Absagen aufgrund von Krankheit oder Verletzungen. So dass am Ende nur acht Teilnehmer antraten. Der Veranstalter entschied jedoch, den Wettkampf trotzdem durchzuführen.
Fünf Männer starteten in der Elite Sprintdistanz und ein Mann in der Hobbywertung. Zwei weitere Männer traten als Team an.
Am frühen Morgen war es noch sehr nebelig über dem Eisenwald, aber einige Stunden später schien die Sonne
Die Gehörlosen Athleten starteten zusammen mit hörenden Teilnehmern auf der 4km Strecke um den halben See, bergauf und bergab über die Waldwege bis zum Sportplatz. 
In der Wechselzone stiegen die Sportler für die folgenden 12km durch den Wald (2 Runden à 6km) über nassen Boden und Baumwurzeln auf Mountainbikes um.
Auf den ersten 3,2km waren dabei bereits 339 Höhenmeter zu bewältigen.
Im Anschluss folgen 1,5 km um einen kleinen See bis zum Ziel auf dem Sportplatz.
Thomas Suslik holte den Deutschen Meistertitel gefolgt von Martin Koppe und Mario Schröder mit nur wenigen Minuten Abstand. Alle Athleten kamen unverletzt ins Ziel.
Die drei Medaillenträger erhielten zusätzlich Pokale und Sachpreise.
In der Mannschaftswertung zusammen mit den hörenden Athleten erreichte das gehörlose Team Platz drei.
Alle gehörlosen Teilnehmer erhielten kleine Sachpreise als Belohnung.

Der DGS-Triathlon Fachwart bedankt sich für die Unterstützung durch die Stadt Iserlohn für den Einsatz eines Gebärdensprachdolmetschers und auch für die Sachprämien.

Ergebnisse:

 

 

 

 

 

 

Fotoalbum: (Vielen Dank fürs Fotografieren, Olaf Fritzsche!)

Bericht über die 3. Deutsche Gehörlosen-Meisterschaft am Chiemsee

Am 24./25. Juni fand das “Deaf Triathlon Weekend” in Chieming am Chiemsee statt. Die 3. Deutsche Gehörlosen-Triathlon-Meisterschaft wurde in Zusammenarbeit mit der Triathlon-Abteilung GBF München ausgerichtet, geleitet von Initiator Volker Marks.

Die Deutsche GL Meisterschaft fand im Rahmen des Chiemsee Triathlons statt, der hoher Meldezahlen erfreute. Der Chiemsee Triathlon ist ein großes internationales Sportfest, das mehrere Tage dauert. Rund um den Sport, der im Mittelpunkt steht, gibt es jede Menge Abwechslung für alle. Startpunkt, Wechselzone und Ziel sind am Ostufer des „Bayerischen Meers“. Vom Chieminger Seeufer aus geht es in den Chiemsee, danach folgen die beiden Landetappen, zuerst auf dem Rad durch das Chiemgau, dann zu Fuß am Ufer des Sees entlang bis zum Zieleinlauf in Chieming.
Unter den Startern fanden sich ganz überraschend insgesamt 119 Gehörlose ein. 22 Eliteathleten und 5 Eliteathletinnen traten um den Meistertitel der Triathlon DGM 2017 über die Olympischen Distanz (1,5/40/10 km) im Einzel an. Andere traten in der Hobbywertung über die Volksdistanz (0,5/20/5 km) im Einzel und in der Staffel an.

Der Samstag präsentierte mit einem wolkenlosen Himmel bei 30 Grad beste Wetterbedingungen. Viele der Gehörlosen traten zum ersten Mal im Triathlon an und tauchten ein in das hektische Gewimmel am Start, stellten die Räder bereit und dann ging es nach einem lauten Startschuss zusammen mit dem Gesamtteilnehmerfeld ins Wasser, das war echtes Gänsehautgefühl!
Wieder an Land, mussten die Räder aus der Wechselzone geschoben werden, insgesamt lagen dreimal sieben Kilometer vor den Wettkämpfern. Anschließend liefen sie durch die Menge der anfeuernden Zuschauer entlang der Uferpromenade und teilweise auf Waldwegen ans Ziel – jeder Finisher „ein Sieger“. Gleich am Ziel befand sich der Athletengarten, dort wurden die ersten Plätze der Gesamt- und Alterswertung geehrt und ausgezeichnet, Gebärdendolmetscher Daniel Rose unterstützte die Kommunikation. Alle Starter für den Sonntag verließen die abendliche Feier frühzeitig, um für Tag zwei fit zu sein.

Sonntag früh wurde die Wassertemperatur gemessen und gemäß DTU-Regel wurde Neoprenverbot ausgesprochen, es waren 24,5 Grad. Kurz vor dem Start wendete sich das Wetter, Regen fiel und es wurde merklich kühler, der See bildete ordentlich Wellen. Fünf Minuten nach dem weiblichen Teilnehmerfeld starteten auch die Männer. Nicht jeder und jede schaffte es durch die bis zu einem halben Meter hohen Wellen bis ins Ziel, Bojen erschwerten die Orientierung.
Kilian Deichsel blieb unschlagbarer Meister im Schwimmen, Katrin Schliwa stieg bei den Frauen als erste aus dem Wasser. Knapper Zweiter wurde der Luxemburger Thomas Bastock, dann (ca. 1 Minute später) fast zeitgleich mit Kilian Knörzer ging der langerfahrene Thomas Suslik bei seinem Comeback nach seiner Verletzungspause an Land. Der vorjähriger U45-Meister Martin Koppe fiel hinter Volker Marks zurück und verlor wichtige Zeit für eine erfolgreiche Titelverteidigung.
Mit mehr als 33 km/h ging es auf der nassen, hügeligen und kurvige Radstrecke mit 610 Höhenmeter weiter, eine Runde war in dem Dauerregen zu bewältigen. Deichsel, der zum Radsportnationalkader gehört und für die 23. Sommer Deaflympics nominiert ist, konnte seinen Vorsprung weiter ausbauen, Suslik unterbot Bastocks Zeit auf zwei Rädern und rückte dem Vizetitel etwas näher, auch die ehrgeizige Titelverteidigerin Claudia Platzek überholte Schliwa auf der Radstrecke. Es blieb äußerst spannend.
Beim Laufen dann war Platzek voll in ihrem Element und mit einer Gesamtzeit von 2:53:47 verteidigte sie ihren Titel aus dem Vorjahr, damit erfüllte sie sich ihren Traum. Schliwa kam knappe 6,5 Minuten später ans Ziel, Sara Grau, jüngste Teilnehmerin von allen, wurde Dritte.
Deichsel hatte sich bereits so weit abgesetzt, dass es unmöglich war, ihn einzuholen. Nach ihm ging Bastock ins Ziel und Suslik folgte nach 15 Minuten. Da Bastock als Luxemburger außer Wertung lief, wurde Suslik Deutscher Vizemeister und Lars Krug aus München als stärkster Rookie (Anfänger) überraschend Dritter. Bei den U45 Startern gibt es einen neuen Deutschen Meister 2016: Initiator Volker Marks konnte sich an zwei seiner Vereinskollegen aus Münster, mit einem 10 Meter Endspurt direkt vor dem Ziel an Koppe vorbei, an die Spitze setzen, Gerrit Besselink wurde Dritter.
Auch am Sonntag galt: Jeder Finisher ist der Sieger – jeder, der trotz des schlechten und nassen Wetters glücklich und heil im Ziel angekommen ist. Zumindest am Nachmittag bei der Siegerehrung schien sie Sonne wieder.

siehe Ergebnisse

Dieses Wochenende wird für alle einfach unvergesslich bleiben. Die DGS-Sparte Triathlon bedankt sich ganz für die gute Zusammenarbeit bei Volker Marks und Thomas Hanke sowie für den starken Einsatz der gehörlosen Helfer, die den ganzen Tag im Einsatz waren. Auch ohne Veranstalter Chiemsee Triathlon, von Sven Hindl geleitet ist, wäre es nicht möglich, die gehörlose Meisterschaft in so einem Rahmen auszurichten, einer perfekter Akt der Inklusion!

Die 2. DM Crossduathlon (Laufen/MTB/Laufen) wird am 24. September wieder in Iserlohn ausrichtet. Die Online-Anmeldung ist bereits eröffnet. Ihr findet die Anmeldung unter 2. DG-Meisterschaft Crossduathlon Iserlohn

 
Wir bedanken uns bei den fleißigen Fotografen Nicole Dresen, die die schöne Bilder geschossen haben.

Volksdistanz / Volksdistanz Staffel

Olympische Distanz 

 

Bericht – 1. Deutsche Gehörlosen-Meisterschaft im Crossduathlon

Deutscher Meister wird Kilian Deichsel, Meisterin Claudia Platzek
(Text: Anne Köster, Fotos: Olaf Fritzsche)
 
Das Iserlohner Triathlon Team richtete am 25. September, dem internationalen Tag der Gehörlosen, den Eisenwald-Duathlon aus. Am Start waren 100 Wettkämpfer, darunter erstmals mit eigener Wertung 21 Mitstreiter aus den Reihen des DGS.
 
Die Teilnehmer des Cross-Duathlons
Der Iserlohner Seilersee und seine Umgebung bieten eine anspruchsvolle Strecke für den Ausdauermehrkampfsport, der Sonntag bot das passende Wetter, Ausrichter ITT bot beste Wettkampfbedingungen.
In der Eliteklasse startete bei den Frauen die diesjährige Triathlon Meisterin Claudia Platzek, die sich auch im Duathlon im Gelände behauptete, lediglich Natascha Laier, die in der Hobbyklasse angetreten war, konnte ihr den Rang im ersten 4 km Lauf und auf der 12 km Radstrecke ablaufen, beim 2. Lauf über 1,5 km schwächelte sie konditionell und Platzek hatte die Nase vorn, in der Gesamtwertung lag Laier vor Platzek.
Auch bei den Männern war es der Deutsche Triathlon Meister 2016 Kilian Deichsel, der sich unangefochten und mit einem eindeutigen Abstand von 9 Minuten den zweiten Titel in diesem Jahr holte, gefolgt von 100km Läufer Jörg Rosenbaum und Martin Koppe, die sich ein hartes Kopf-an-Kopf-Rennen lieferten, in dem Koppe mit einem Wimpernschlag von sieben Sekunden Silber verpasste. Favorit Thomas Suslik kann nach wie vor aus gesundheitlichen Gründen nicht starten, er wäre in alter Form sicher eine ernste Konkurrenz für Kilian gewesen.
Die Sparte Triathlon, erst im vergangenen Jahr gegründet, erfreut sich nicht nur wachsender Mitgliederzahlen und einer treuen Fangemeinde, sondern zeigt Organisationstalent, das immer zu gelungenen Sportveranstaltungen führt.
 

Bericht – 2. Deutsche Gehörlosen Meisterschaft Triathlon in Altenrheine

Wir bedanken uns herzlich bei unseren Athleten und Athletinnen, die mit viel Sportsgeist und Begeisterung dafür gesorgt haben,
bei dem Ausrichter, der uns eine Meisterschaft für die Gehörlosen ermöglicht hat, und auch bei den Zuschauern/-innen, die richtig mitgefiebert,
applaudiert und angefeuert haben, dass unsere diesjährige Veranstaltung wieder ein großer Erfolg wurde.
Da steht das Ergebnis von den Deutschen Meisterschaften und auch dem Hobbywertung (Volksdistanz und Staffel) folgen.
Wir bedanken uns bei den fleißigen Fotografen Olaf Fritzsche und Maren Bröker, die die schöne Bilder geschossen haben.
Die offizielle überarbeitete Ergebnisse von der 2. Deutschen Gehörlosen Meisterschaft im Triathlon

siehe Ergebnisse

Wir bedanken uns bei den fleißigen Fotografen Olaf Fritzsche und Maren Bröker, die die schöne Bilder geschossen haben.

Die Bilder wurden im Album veröffentlicht. Ihr dürft die Bilder teilen, markieren oder speichern.

Allgemein

Wettkampf

Zieleinlauf